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A1-Plakate auf Bahnhöfen
Plakate in Vitrinen gibt es in nahezu 2.900 Bahnhöfen der Deutschen Bahn AG.

Abteilflächen
In den Reisezug-Abteilen der Deutschen Bahn AG können Kleinplakate im Format 345 mm x 155 mm über den Sitzen belegt werden.

Auflage
Üblicherweise die Druckauflage; dies ist die Anzahl der hergestellten Exemplare einer Nummer oder Ausgabe eines Druckerzeugnisses. Die Höhe der Auflage ist ein wesentliches Kriterium für die Kalkulation des Druckpreises.

Aushangintervall
Kleinste Zeiteinheit, für die eine Außenwerbefläche mindestens belegt werden muss. Identisch zu Klebeintervall, siehe auch: Dekade, Belegungsdauer.

Ausstellungszüge
siehe: Showtrain

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Back-Lights
Plakate, die in Vitrinen gehängt und hinterleuchtet werden, wie z.B. Mega-Lights oder City-Light-Poster. Siehe auch: Vitrinenplakate.

Ballungsraum
Geografisch eindeutig eingegrenzte Region mit hoher Bevölkerungsdichte. Umsatz und Konsum vieler Warengruppen konzentrieren sich überproportional stark in den Ballungsräumen.

Baukastensystem
Eine Herausforderung für die Werbung auf Transportmedien stellen die verschiedenen Fabrikate und Baureihen der Fahrzeuge dar. Insbesondere bei Belegung von Busse und Bahnen in verschiedenen Städten, ergeben sich oft unterschiedliche Größen der Rumpfflächen und Fenster. Um nicht eine Vielzahl unterschiedlicher Folienaufkleber produzieren zu müssen, bietet es sich an, nach dem so genannten Baukastensystem vorzugehen. Hierfür bleiben bei den Folien oben und unten einige Zentimeter frei, die je nach Größe der Werbefläche weggeschnitten werden. Der Text oder das Bildmotiv verändern sich dadurch nicht. Genaue Maßangabe je Fahrzeugtyp und Stadt sind bspw. mit Typenblättern erhältlich.

Belegung
Wird aus individuellen Vorgaben wie Region oder Stadt, gewünschten Fahrzeugtypen und Dauer der Kampagne ermittelt. Der Vorteil: Alle Fahrzeuge können einzeln ausgewählt und über einen flexiblen Zeitraum zu einer lokalen oder regionalen Kampagne zusammengestellt werden.

Belegungsdauer
Zeitraum für die Belegung von Out-of-Home-Werbeträgern. Je nach Werbeträgerart differieren die Einheiten für die Belegungsdauer: Plakate werden i.d.R. wochenweise oder in Dekaden (Zeiträume von abwechselnd 10 oder 11 Tagen, am Jahresanfang und am Jahresende auch 14 Tagen) belegt, BlowUps meist monatsweise, manchmal 14-tägig. Die Belegungsintervalle für Transportmedien orientieren sich an der gewählten Werbeform, von einer Woche (LKW-Werbung) bis zu einem Jahr (z.B. Ganzgestaltung Straßenbahn).

Belegungsdichte
Mitentscheidend für die Wirkung einer Kampagne, denn vor allem in Großstädten kann eine Kampagne nur bei hoher Belegungsdichte durchschlagkräftig sein. Üblich ist die Quotierung nach Einwohnern, bei der die erforderliche Anzahl von Plakatstellen auf die Einwohnerzahl eines Ortes bezogen wird.

Belegungsquote
Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern einer Stadt. Identisch zu: Streuquote.

Brutto-Kontakte
Auch GRP (Gross-Rating-Points) genannt, Gesamtzahl der Passanten, welche innerhalb eines fest definierten Zeitraums in Kontakt mit einem Werbeträger kommen. Eine Person kann dabei mehrere Kontakte generieren. Brutto-Kontakte werden häufig per Vorort-Zählung ermittelt. Identisch mit: Brutto-Reichweite. Siehe auch: Netto-Kontakte.

Brutto-Reichweite
Gibt die Summe aller insgesamt anfallenden Kontakte an. Wird in Millionen oder Prozent (GRP) ausgewiesen. Identisch mit Brutto-Kontakte.

Bus-Light-Poster
Hinterleuchtete Fahrzeug-Innenwerbung in Bussen. Eine hochwertige Plakatvitrine mit bruchsicherer Kunststoffscheibe bringt Plakate im Format DIN A2 zum Leuchten.

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Dachkranzwerbung
Bei modernen Bussen ist zusätzlich zur Rumpf- und Heckflächenwerbung auch Werbung am Dachkranz möglich Die zur Verfügung stehenden Flächen sind rund 28 cm hoch und seitlich etwa 685 cm bzw. 730 cm lang.

Dauerwerbung
Alle Werbemaßnahmen, die über längere Zeiträume und weitgehend fest installiert durchgeführt werden (d.h. länger als Dekaden oder Wochen). Dieser Begriff beinhaltet z.B. Werbung an Uhren, in Parkhäusern und auf Kandelaberschildern, Licht- und Schilderwerbung. Auch Transportmedien und Werbung an Banden in Sportstadien fallen in den Bereich der Dauerwerbung.

Deckenflächenplakate
Standardisiertes Werbeformat (60 cm x 30 cm) an den Deckenflächen im Innenraum von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen.

Dekade
Die meisten Plakatwerbeträger werden nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten Dekadenplan belegt. Dieser gibt die möglichen Belegungszeiträume an und teilt das Jahr in 34 Dekaden ein. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Der Jahreswechsel ist 14 Tage lang. Genaue Termine sind dem aktuellen Dekadenplan zu entnehmen.

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Plakat & Media Grand Prix
Plakat & Media Grand Prix: Jährlich vom Fachverband Aussenwerbung e.V. vergebener Preis für vorbildliche Out-of-Home-Werbung, in den Kategorien "Bestes Plakat", "Beste Transportmedien" und "Beste Mediastrategie" und "Beste Ambient Medien Idee". Weitere Informationen unter: http://www.faw-ev.de, Anmeldung unter www.plakat-media-grand-prix.de

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Fahrersitz-Rückfrontplakate
Fahrzeug-Innenwerbung in manchen Bussen, meist im DIN A2-Format.

Fahrgast-Unterstand
siehe: Wartehalle

Fahrplansäulen
Hauptsächlich im Raum Hamburg befindliche Säulen. Hinter einer runden Plexiglas-Hülle befinden sich Fahrpläne und Werbeplakate im Wechsel in einem Vierkant-Rahmen.

Fahrzeug-Innenwerbung
Werbung mit Seitenscheiben-Plakaten, Heckfenster-Plakaten, Deckenflächenplakaten, Stirnwandplakaten, Fahrersitz-Rückfrontplakaten usw.

Fallzahl
Zahl der Personen, die in einer Stichprobe enthalten sind.

Fensterwandflächen
Bezeichnung für Werbeflächen in S-Bahnen über den Fenstern, die auch als Deckenflächenplakate bezeichnet werden.

Folienkleber
Für selbstklebende Kunststoff-Folien. Die beschichteten Folien müssen einerseits fest haften, aber auch so leicht ablösbar sein, dass sie die Grundlackierung nicht beschädigen. Kleber muss UV-beständig, schrumpfungs- und waschmittelbeständig sein.

Folientechnik
Für die Werbung auf Transportmedien werden die Kampagnenmotive in der Regel auf selbstklebende Folien gedruckt und an das Fahrzeug geklebt. Ebenfalls möglich sind von innen angebrachte, transparente Fensterfolien. Sie ermöglichen die Beklebung des gesamten Fensters, wobei die Fahrzeuginsassen immer noch durch die Folien hindurchschauen können. Innovativ ist der Einsatz von reflektierenden Folien, die durch das Zurückstrahlen von Scheinwerferlicht das Werbemotiv auch bei Nacht sichtbar machen.

Freiaushang
Der Freiaushang bezeichnet das Plakatieren ohne Mediakosten, bspw. im Rahmen von Reklamationen. Teilweise geschieht dies auch ohne Klebekosten.

Frontflächenplakate
In einigen Städten außen unter dem Frontfenster von Omnibussen angebrachte Fahrzeugwerbung.

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Ganzbeklebung
Aufmerksamkeitsstarke Form der Werbung auf Transportmedien, bei der das gesamte Fahrzeug (u.U. inkl. der Scheiben) werblich gestaltet wird.

Ganzgestaltung
Ganzheitliche grafische Gestaltung eines Busses oder einer Straßenbahn (Ganzgestaltung), inklusive partieller Fensterbelegungsmöglichkeit (Ganzgestaltung plus).

Ganzgestaltung plus
Ganzheitliche grafische Gestaltung eines Busses oder einer Straßenbahn (Ganzgestaltung), inklusive partieller Fensterbelegungsmöglichkeit (Ganzgestaltung plus).

Gestützte Befragung
Um Erinnerungswerte (Recall-Werte) für Werbemittel oder Werbeträger zu ermitteln, werden Passanten entweder gestützt oder ungestützt befragt. Bei der gestützten Befragung (Recall) werden sie direkt vor Ort - also durch Vorlage des Originals - über ihre Erinnerung an den Werbeträger (Plakat-Media-Analyse) oder das Werbemittel (G-Wert) befragt. Die ungestützte Befragung stellt keine Erinnerungshilfen bereit, d.h. der Befragte muss sich ohne visuelle Hilfe an ein Plakat bzw. einen Standort erinnern.

Gewichtung
Rechenoperation, bei der einzelne Variablen (in der Regel soziodemografische Merkmale) in der Stichprobe entsprechend ihrer Ausprägung in der Grundgesamtheit korrigiert werden, um eine optimale Repräsentativität zu gewährleisten.

GRP
Gross-Rating-Points - Geben die Bruttoreichweite eines Werbeträgers in Prozent an. Man erhält die GRPs, indem man die Netto-Reichweite in Prozent mit den Durchschnittskontakten (OTS / Opportunity-To-See) multipliziert. Die GRPs sind in der Mediaplanung das Maß für den Werbedruck und die Beurteilung von Mediaplänen. Mit der Hilfe der GRPs können alternative Mediastrategien miteinander verglichen werden.

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Heckscheibenfenster-Plakate
Sie werden zur Fahrzeug-Innenwerbung gerechnet, wirken allerdings wie Seitenscheibenplakate nach innen und außen; sie können außen plakativ, innen informativ gestaltet werden.

Hinterleuchtung
Lichteinsatz zur Betonung des Hintergrunds von Werbeflächen oder Schriften.

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Individuelle Mobilität
Betrachtung einzelner Personengruppen.

IVW
Informationsgemeinschaft zur Feststellung von Werbeträgern - Organisation zur freiwilligen Selbstkontrolle der Medien als Gemeinschaftseinrichtung des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft/ZAW. Sie steht allen in der Werbung tätigen Firmen und Personen zur Verfügung und führt u. a. unabhängige Plakatkontrollen durch.

Infoscreen
Werbeträger in U- und S-Bahn-Stationen von Großstädten. Mittels digitaler Hochleistungsprojektoren werden Bilder, Videos und Multimedia-Anwendungen auf Wandflächen abgebildet; regionale Informationen wechseln sich mit Werbespots ab.

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Kontakt
Beschreibt das wirklichen Zusammentreffen einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person einen Werbeträger passiert und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall).

Kontaktdosis
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen. Identisch mit: Kontaktmenge.

Kontakthäufigkeit
Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger hat.

Kontaktklassen
Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten zu Gruppen.

Kontaktleistung
Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standorts eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels. Identisch zu: Standortleistung.

Kontaktmenge
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen. Identisch mit: Kontaktdosis.

Kontaktverteilung
Begriff aus der Mediaplanung, der die Verteilung der insgesamt durch einen Mediaplan angesprochenen Personen nach unterschiedlichen Kontakthäufigkeiten angibt. Beispiel: 10% der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30% der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.

Kontaktzone
Relevantes Umfeld eines Außenwerbemittels, in dem Passanten Kontakt mit Sicht auf das Medium haben können.

Kumulierte Mobilität
Gesamtbetrachtung von Verkehrsströmen im Straßenverkehr.

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Laufzeit
Bei den Transportmedien wird die Dauer der Anbringung von Folienaufklebern als "Laufzeit" bezeichnet. Bei der Ganzgestaltung von Bussen und Bahnen sind längere Laufzeiten im Jahresrhythmus üblich.

Leistungswerte
Kernleistungswerte der Plakatwerbung wie Reichweite, OTS (Opportunity-To-See) und GRPs (Gross-Rating-Points). Hiermit können auch Zielgruppenaffinitäten berechnet werden. Diese geben an, wie viel Prozent die Leistungswerte einer bestimmten Zielgruppe über oder unter den Leistungswerten der Gesamtbevölkerung liegen.

LKW-Werbung
Großflächige Werbung auf Seiten- und Heckflöchen von LKW. Der Einsatz von speziellen reflektierenden Folien erhöht den Aufmerksamkeitswert und trägt zur Verkehrssicherheit bei.

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Mediaforschung
Ermittlung von Planzahlen zur Verbreitung und Wirkung von Werbeträgern.

Mindestlaufzeit
Beträgt für Werbung auf Transportmedien 1 bis 3 Monate.

MiD
Mobilität in Deutschland - Grundlagenstudie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen zum Personenverkehr in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.infas.de/mid/

Mobilitätsforschung
Erhebung von Passanten- und Verkehrsströmen.

Monomediale Kontakte
Der Werbeeinsatz erfolgt nur in einem Medium.

Multimediale Kontakte
Werbliche Ansprache des Zielgruppenpotentials über verschiedene Medien-Gattungen. Die durch den Mediamix erzielten multimedialen Kontakte erreichen nachweislich höhere Zuwachsraten bei den üblichen Werbewirkungsmaßen als monomediale Kontakte.

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Nahverkehr
Personenbeförderung mit Bahnen und Bussen im Umkreis von etwa 50 Kilometern um eine Großstadt. Der Vorteil für die hier geschaltete Werbung: sie erreicht vor allem Berufs- und Einkaufspendler.

Netto-Kontakte
Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Kontakte geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen. Identisch mit: Netto-Reichweite. Siehe auch: Brutto-Kontakte.

Netto-Reichweite
Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen. Identisch mit: Netto-Kontakte. Siehe auch: Brutto-Reichweite.

Neutralisierung
Die beklebten Fahrzeuge müssen nach Ablauf der Kampagne wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Man spricht hier von der "Neutralisierung" des Fahrzeugs. Da die Haltbarkeit verschiedener Kleber die rückstandslose Entfernung erheblich beeinflusst, sollte schon bei der Folienauswahl darauf geachtet werden, die Kosten hierfür möglichst gering zu halten.

Niederflur-Bus
Die Bodenfläche dieses Bustyps kann beim Halten gesenkt werden, um den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

Nielsengebiete
Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zur regionalen Werbeplanung, nach A.C. Nielsen. Nielsen I: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen. Nielsen II: Nordrhein-Westfalen. Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland. Nielsen IIIb: Baden-Württemberg. Nielsen IV: Bayern. Nielsen Va: Berlin West. Nielsen Vb: Berlin Ost. Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt. Nielsen VII Thüringen, Sachsen.

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ÖPNV
Öffentlicher Personennahverkehr

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OTS
Opportunity-To-See - Durchschnittliche Anzahl der Kontakte, die eine Person mit dem Werbeträger in einem vorgegebenen Zeitraum hat.

Ortsgrößenklassen
Klassifiziert Städten, die für Kampagnenplanung und Ausweis der Leistungswerte relevant sind, nach der Einwohnerzahl. In Deutschland ist folgende Einteilung üblich: unter 5.000 Einwohner, 5.000 bis 10.000 Einwohner, 10.000 bis 20.000 Einwohner, 20.000 bis 50.000 Einwohner, 50.000 bis 100.000 Einwohner, 100.000 bis 500.000 Einwohner, über 500.000 Einwohner.

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Postbefragung
Schließt sich an eine Kampagne bzw. einen durchgeführten Studiotest an und untersucht mit Hilfe statistischer Verfahren die Wirkung einer Kampagne auf die Testgruppe.

Preis-Leistungs-Verhältnis
Anteil von gezahlter Summe zum werblichen Gegenwert. Wird mit dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) bemessen. Dieser gibt an, zu welchem Preis je 1.000 erzielte Kontakte eingekauft werden können.

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Recall
Mediabegriff, der die Erinnerung an bestimmte Werbemittel oder deren Inhalte wie Markennamen, Slogan oder Produktnutzen misst.

Recognition
Wichtig für die Bewertung von Standorten oder Plakatmotiven sind Recognition- oder Erinnerungswerte. Allgemeine Erinnerungstests im Rahmen einer gestützten oder ungestützen Befragung geben darüber Auskunft. Siehe auch: Recall.

Reichweite
Drückt aus, wie viel Prozent einer definierten Zielgruppe (oft auch der Gesamtbevölkerung) von einem Medium in einem bestimmten Zeitabschnitt erreicht werden. Das Ergebnis wird beeinflusst von den eingesetzten Werbeträgern, Belegungsdichte, Belegungsdauer, Ortsgrößenklasse, Zielgruppe, Grundgesamtheit für die Zählung und dem eingesetzten Budget.

Reichweitenforschung
Erhebung des erreichten Anteils der Gesamtzielgruppe.

Rumpfflächenwerbung
Werbung auf dem unteren Teil von Bussen, Straßen- sowie S- und U-Bahnen. Dort werden vor allem Produktnamen und Slogans präsentiert. Als Rumpfflächen bezeichnet man die seitlichen Außenflächen unter den Fenstern und die Heckflächen.

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Seitenscheibenplakate
Standardisiertes Werbeformat (50 cm x 15 cm beidseitig bedruckt), das auf die Seitenscheiben von Bussen und Bahnen angebracht wird.

Streuquote
Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern einer Stadt. Identisch zu: Belegungsquote.

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Taxi-Werbung
Werbung auf den Seitenflächen, auf Heckflächen und speziellen Dachwerbeträgern von Taxen. Im Inneren des Fahrzeugs lassen sich Fahrgäste mit Werbung an Kopfstützen, auf Quittungsblöcken oder auch durch Flyer in den Sitztaschen ansprechen.

TKP
Tausender-Kontakt-Preis - Gibt an, zu welchem Preis je 1.000 erzielte Kontakte eingekauft werden können.

Teilbelegung
Teilweise Buchung von Werbeträgern. Siehe auch: Vollbelegung

Teilgestaltung
Grafische Gestaltung von definierten Teilflächen eines Busses oder einer Straßenbahn.

TrafficBoard
Adaption des Plakatformats auf den mobilen Werbeträger Bus. Das 18/1-TrafficBoard ist die Adaption an das Großflächenformat (356 cm x 252 cm). Das 4/1-TrafficBoard lehnt sich an das Format des City-Light-Posters (119 cm x 176 cm) an.

TrafficBanner
Standardisiertes Werbeformat (175 cm x 50 cm), das unabhängig vom Fahrzeug bundesweit gebucht werden kann. Durch die kurze Laufzweit ideal für Aktionswerbung in hoher Stückzahl.

Train-INFOSCREEN
Train-INFOSCREENS sind hochauflösende, computergesteuerte Flachbildschirme in U-Bahnen. 1998 wurden Train-INFOSCREENS als Pilotprojekt in Hamburg gestartet. Neben aktuellen Nachrichten, Wetterprognosen, Kulturtipps und Fahrtinformationen besteht das Programm zu einem festen Teil aus Werbung. Vorteile: eine individuelle Dosierbarkeit der Spots, extrem kurze Vorlaufzeiten, niedrige Produktions- und Schaltkosten sowie eine durch die Wartesituation besonders aufnahmebereite Zielgruppe.

Transportmedien
Werbung an und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen), auf Seiten- und Heckflächen von LKW sowie an, auf und in Taxen. Mit Transportmedien erreicht man eine besonders mobile, aktive Zielgruppe.

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VideoBoards
Hochauflösende LED-Wände, die zum Abspielen von Werbespots in Videoqualität geeignet sind.

Vitrinenplakate
Back-Lights wie City-Light-Poster und Mega-Lights bezeichnet man auch als Vitrinenplakate, da sie in Vitrinen aufgehängt und hinterleuchtet werden. Vitrinenplakate dürfen nicht gefalzt angeliefert werden.

Vollbelegung
Komplette Belegung aller Werbeträger einer Stadt. Siehe auch: Teilbelegung.

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Wahrnehmungsforschung
Erforscht die Wahrnehmungsprozesse und die Abhängigkeit der Wahrnehmung von bestimmten Faktoren.

Wartehalle
Gehören in den Bereich des Sadtmobiliars, bei dem Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die städtische Bevölkerung verknüpft werden. Oft sind hier City-Light-Poster positioniert.

Wechselrahmen (U-Bahn)
Werbeträger für Plakate im DIN A1 Format. Wechselrahmen werden in Netzen gebucht. Das Plakat befindet sich geschützt hinter einer Plexiglasscheibe.

Werbedruck
Quantitatives Ausmaß der Konfrontation der Zielgruppe mit Werbeträgern und Werbemitteln.

Werbemittel
In der Außenwerbung wird analog zu den meisten anderen Mediengattungen zwischen Werbemitteln und Werbeträgern unterschieden. Als Werbemittel wird in der Plakatwerbung das Material bezeichnet, auf dem die Werbebotschaft dargestellt ist. Zu den Werbemitteln zählen also Plakate, die bedruckten Folien der Transportmedien oder die Bandenwerbung in Sportstätten. Die Werbemittel werden dann auf dem Werbeträger angebracht.

Werbemittelkontakt
Erfolgt, wenn eine Person einen Werbeträger sichtbar passiert. Dieser ist erinnerungswürdig, wenn sich eine Person an ein Plakatmotiv erinnern kann.

Werbeträger
Bauliche Vorrichtungen, die zum Anbringen der Werbemittel (also der Plakate, Folien und Beschriftungen) vorgesehen sind. In der Plakatwerbung können dies beispielsweise Großflächen, Ganzstellen, City-Light-Poster, aber auch Transportmedien sein. Wenn Werbeträger ein spezielles Design oder eine spezielle Technik aufweisen, erhalten sie meist eigene Produktbezeichnungen, wie beispielsweise Mega-Lights. Wenn Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die Bevölkerung ausgestattet sind, wird von Stadtmobiliar gesprochen (Wartehallen, Stadtinformationsanlagen etc.).

Werbewirkung
Einfluss der Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen in der Zielgruppe. Wirkung kann als Marken-Awareness, Markensympathie, Image, Kaufabsicht oder Kauf gemessen werden. Diverse Einflussfaktoren wie der Werbeträger, das Werbemittel oder die Kontakthäufigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Werbewirkungsforschung
Erforscht die Faktoren der Werbewirkung und ihre Einflüsse.

Werbewirkungsmessung
Diese Messung der Erinnerung (Recall) an eine Plakatkampagne gibt an, wie gut das Plakatmotiv in Kombination mit der gewählten Belegung von Werbeträgern auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe gewirkt hat.

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Zielgruppe
Am Beginn jeder Kampagne steht auch in der Außenwerbung die Definition der gewünschten anzusprechenden Konsumenten, der Zielgruppe. Spezielle Tools der Außenwerbung ermöglichen dann die zielgruppenspezifische Planung. Zu diesen Planungsinstrumenten gehören etwa die FAW-Kriterien, die das Umfeld eines Standortes genau definieren, oder auch die so genannten Geomarketing-Modelle (Datenbanken mit Standortdaten). Ein anderes Planungsinstrument stellt die Plakat Media Analyse/PMA dar, durch die eine Segmentierung der Zielgruppe z.B. nach Geschlecht, Kaufkraft oder speziellen Interessen möglich ist. In der PMA können die Reichweiten und Kontakte von Plakaten auch für spezielle Zielgruppen angegeben werden.


Quellenangabe:
Fachverband Aussenwerbung e.V
Ströer Out-of-Home Media AG